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Vorlesetag 2025

Durch verwunschene Welten wandeln, entlegene Orte bereisen, fremden Menschen plötzlich ganz nahe sein: All das können wir, wenn wir zwischen zwei Buchdeckel eintauchen. Bücher können vieles: Sie lassen uns dem Alltag entfliehen, machen uns unbekannte Welten auf und öffnet Denkräume.

Vor dem Schlafengehen ein Buch zu lesen, das taten vor dem elektronischen Zeitalter die meisten von uns. Durch das Handy und die sozialen Medien geraten Bücher allerdings zunehmend in Vergessenheit.

Statt unsere Zeit mit einer spannenden Lektüre zu verbringen, greifen wir automatisch zum Smartphone. Lesen? Das können wir auch ein anderes Mal. Schade, denn ein Buch sorgt nicht nur für einen besseren Wortschatz, sondern hat auch viele gesundheitliche Vorteile. Drei davon verrate ich hier:

  1. Weniger Stress

Weil wir in eine fremde Welt eintauchen, lassen wir sämtliche Sorgen hinter uns. Unser Körper kann entspannen, die Atmung verlangsamt sich. Dadurch sinken auch die Herzfrequenz und der Blutdruck, was unser allgemeines Wohlbefinden fördert.

  1. Verbesserung unseres Gedächtnisses

Während Bücher Kindern dabei helfen, ihre kognitiven Fähigkeiten zu entwickeln, können auch Menschen bis ins hohe Alter vom Lesen profitieren. Indem wir lesen, beugen wir Gedächtnisverlust vor.

  1. Besserer Fokus und Konzentration

Wir sind denkfaul geworden. Kein Wunder, im Internet können wir heutzutage alles nachschlagen, ohne gross darüber nachzudenken. Geschweige denn, uns selbst auf die Lösung des Problems zu konzentrieren. Auch Apps, die uns ständig an Dinge erinnern, sind diesbezüglich nicht besonders hilfreich. Indem wir allerdings täglich rund 30 Minuten lesen, trainieren wir unser Gehirn und sind dadurch wieder aufmerksamer und konzentrationsfähiger.

  1. Flow-Zustand im Gehirn

Wenn du vertieft in ein Buch bist und liest, wie ein Gesicht beschrieben wird, sind dieselben Hirnareale aktiv, wie wenn du das Gesicht tatsächlich sehen würdest. Beim Beschrieb von Landschaften sind deine Orientierungszellen aktiv, und so weiter.» Das kann sogar einen Flow-Zustand auslösen, in dem andere physiologische Prozesse verlangsamt sind – wie bei der Meditation.

Im Video lese ich Kapitel 15 aus meinem vierten Kriminalroman mit Kommissar Edgar Steinalper vor.: „Mord hinter dem Vorhang“. Wünsche viel Spass.